

Vier Jahre nach der ersten Zusammenarbeit, bei der das Kunstwerk Gans seine Weltpremiere feierte, kehrt das Künstlerkollektiv Cracking Art mit Cracking Nature in den Parco Giardino Sigurtà zurück – einer außergewöhnlichen, im gesamten Park verteilten Freiluftausstellung.
Bis zum 17. September 2026 verwandeln sich die 60 Hektar unberührter Natur des Parks mit Cracking Nature in ein riesiges Freilichtmuseum mit 162 Kunstinstallationen, die farbenfrohe Tiere darstellen.
Die Werke sind harmonisch in die natürliche Landschaft des Gartens eingebettet, zwischen einem und drei Metern groß und bestehen aus regeneriertem sowie wiederverwertbarem Kunststoff. Der Name Cracking Art leitet sich vom englischen Verb „to crack“ ab, das „aufbrechen“, „zerspringen“ oder „zerbrechen“ bedeutet. Als katalytisches Cracken bezeichnet man außerdem den chemischen Prozess, bei dem Rohöl in Kunststoff umgewandelt wird. Für die Künstler markiert dieser Vorgang den Übergang vom Natürlichen zum Künstlichen und vom Organischen zum Synthetischen – genau diesen Wandel bringen sie in ihrer Kunst zum Ausdruck.
Die Installation, die von den Kuratoren als eine der bedeutendsten auf internationaler Ebene bezeichnet wird, zeigt zwischen Hainbuchen, Buchsbäumen und Ahornbäumen den Delfin, den Wolf, die Schnecke, den Frosch, die Wildgans, den Pinguin, das Murmeltier, die Schildkröte, das Kaninchen, das Krokodil, die Schwalbe und den Elefanten.
Die Besucher erleben einen immersiven Rundgang, bei dem zeitgenössische Kunst und Natur in der ebenen Parklandschaft, nur wenige Schritte vom Eingang entfernt, ständig miteinander in Dialog treten. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht zudem eine symbolische und spannende Frage: „Welches Tier repräsentiert dich?“ Die Besucher werden eingeladen, über Verhaltensweisen, Instinkte und Eigenschaften nachzudenken, die Menschen und Tiere miteinander verbinden. Zur Unterstützung erhalten sie an der Kasse des Gartens einen besonderen Lageplan mit originellen, humorvollen und informativen Inhalten, der dabei hilft, das Tier zu entdecken, dem sie mit ihren Stärken und kleinen Schwächen am meisten ähneln.

